Wolfgang Abendroths Verteidigung sozialistischer Positionen im Kalten Krieg zwischen 1956 und 1963


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Buchvorstellung von Michael Buckmiller (Herausgeber und Verleger Offizin Verlag)

Während die westdeutsche Öffentlichkeit 1956 ihre ersten Soldaten der Bundeswehr sahen, wurden die Kommunisten der verbotenen KPD vor Gericht gezerrt und zu hohen Haftstrafen verurteilt – überwiegend vom Personal ihrer vormaligen NS-Peiniger. Die SPD zog daraus den Schluß, 1959 in ihrem Godesberger Programm sozialistischen Ballast abzuwerfen, der NATO ihren Segen zu verleihen und ihren Studentenverband SDS aus der Partei zu werfen. Nur wenige Intellektuelle und Gewerkschafter, meist aus dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus kommend, versuchten eine sozialistische Zielperspektive in der Demokratie offen zu halten: Einer der wichtigsten Theoretiker und politische Stratege war der Marburger Jurist und Politikwissenschaftler Wolfgang Abendroth (1906-1985). Der Herausgeber des dritten Bandes der Werkausgabe zieht kurz Bilanz und stellt den Band vor.

Wolfgang Abendroth, Gesammelte Schriften, Band 3: 1956-1963,
hrsg.und eingeleitet von Michael Buckmiller. 614 Seiten
ISBN: 978-3-930345-66-3,Kt. 26,80 €
ISBN: 978-3-930345-68-7, geb. mit SU 38,80 €
http://www.offizin-verlag.de/Abendroth-Ausgabe

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