15. Linke Buchtage Berlin: 16.-18.06.2017

Vom 16. bis zum 18. Juni 2017 fanden die 15. Linken Buchtage Berlin statt. An drei Tagen wurden über 40 Bücher und Zeitschriften linker und unabhängiger Verlage vorgestellt und diskutiert. Insgesamt blicken wir auf ein tolles Wochenende mit spannendem Programm, interessanten Autor*innen und über 1.500 interessierten Besucher*innen zurück.

Wir danken den teilnehmenden Autor*innen und Verlagen, der SFE, dem Clash und dem gesamten Mehringhof für ihre Teilnahme und Unterstützung – ohne sie wären die Linken Buchtage nicht das, was sie sind. Auch unseren Medienpartnern möchten wir herzlich danken. Und last but not least natürlich auch allen, die vorbeigekommen sind, zugehört und mitdiskutiert haben, die auf ein Gespräch oder ein paar Gummibärchen an unserem Infostand waren oder durch die Ausstellung geschlendert sind.

Wir ziehen uns erstmal in die Sommerpause zurück, freuen uns aber schon jetzt auf das kommende Jahr und die 16. Linken Buchtage Berlin. Informationen dazu folgen Anfang 2018.

 


 

Die Linken Buchtage Berlin bieten jährlich ein Forum für politische Diskussionen, gesellschaftliche Debatten, nettes Beisammensein, konstruktive Kritik und vielfältige Vernetzung. Und selbstverständich gibt es stapelweise Bücher von diversen Verlagen – Angebote zum Zuhören und Mitdiskutieren, zum Kaufen und mit nach Hause nehmen gibt es also reichlich.

Die Verlagsstände sind geöffnet:

Freitag: 17–22 Uhr

Samstag: 11–22 Uhr

Sonntag: 11–18 Uhr

Wie immer versuchen wir, auf den Linken Buchtagen Berlin einen möglichst breiten thematischen Rahmen abzudecken: Von Migration und Nationalismuskritik zur Selbstoptimierung in der Leistungsgesellschaft, von der Normierung der Körper und rechtspopulistischen Strömungen hin zur Europäischen Frage – um nur einige der fast 40 Veranstaltungsthemen zu nennen.

Unsere Ausstellung „Gerahmte Diskurse“ mit Ausschnitten aus aktuellen Comics und Graphic Novels wird auch in diesem Jahr zu sehen sein. Eine weitere Ausstellung zeigt Fragmente der Revolution und des Krieges in Spanien 1936-1939.

Zum ersten Mal dabei sind die Vielfalterbücher in der nun schon bekannten Lese-Ecke für Kinder.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Das Programm hier als pdf zum Download und weitere Informationen zu den Veranstaltungen unter Programm.

 

Ausstellung: „Tragödie der Freiheit“ – Revolution und Krieg in Spanien 1936-39. Fragmente

Am 17. Juli 1936 putschten Teile des spanischen Militärs gegen die seit 1931 bestehende Republik, zunächst in der Kolonie Marokko, dann in Spanien selbst. Der Putsch, der von Monarchisten, Faschisten u.a. unterstützt wurde, scheiterte aber vielerorts am Widerstand von AnarchistInnen, SozialistInnen, anderen Linken und RepublikanerInnen. Hiermit begann der Spanische Bürgerkrieg, an dem sich zudem außerspanische Kräfte beteiligten, darunter Nazi-Deutschland und das faschistische Italien, weshalb es nicht nur ein Bürgerkrieg war. Er endete im April 1939 mit dem Sieg der Putschisten, gefolgt von einer bis 1975 andauernden Diktatur. Wenn heute an diese Ereignisse erinnert wird, dann gilt dies einerseits dem vielfältigen Widerstand gegen die rechten Putschisten. Dessen Kennzeichnung als „antifaschistisch“ verweist aber auch darauf, dass die Ereignisse in einem größeren Bedingungsrahmen zu sehen sind und ebenso deren zeitgenössische wie retrospektive Deutungen.

Die Ausstellung ist von Freitag bis Sonntag in der SFE, Aufgang 3, 3. Etage zu sehen. Mehr Informationen