Programm

LinkeBuchtage_2016

Auftaktveranstaltungen

Donnerstag, den 26. Mai 2016


Dienstag, den 31. Mai 2016

  • 20:00 Uhr im K-Fetisch

    Karsten Krampitz: 1976. Die DDR in der Krise

    Karsten Krampitz, Schriftsteller und Historiker, liefert mit »1976. Die DDR in der Krise« einen profunden Beitrag zur Aufarbeitung der Aufarbeitung – ohne Verklärung und ohne Dämonisierung der DDR.



Linke Buchtage Wochenende

Freitag, den 03. Juni 2016


Samstag, den 04. Juni 2016


Sonntag, den 05. Juni 2016

  • 12:00 Uhr im SFE 1

    Christian Jakob: Die Bleibenden. Wie Flüchtlinge Deutschland seit 20 Jahren verändern

    Der Journalist Christian Jakob beschreibt, wie tiefgreifend sich Zivilgesellschaft und Institutionen in Deutschland seit dem sogenannten Asylkompromiss von 1993 verändert haben. Das ist auch das Werk der Flüchtlinge selbst. Wie würde eine deutsche und europäische Flüchtlingspolitik aussehen, die die Realität der Migration endlich akzeptiert?

  • 12:00 Uhr im SFE 2

    Rehzi Malzahn: dabei geblieben. aktivist_innen erzählen vom älterwerden und weiterkämpfen

    Seit Jahrzehnten ist die Linke in Deutschland vornehmlich eine Jugendbewegung. Spätestens Anfang 30 steigen die meisten aus. Was aber ist mit denen, die »dabei geblieben« sind? In knapp 30 Interviews geht Rehzi Malzahn der Frage auf den Grund, was diejenigen Aktivist_innen bewegt, die auch mit Mitte 40, 50, 60 noch auf die Straße gehen, Aktionen planen oder auf vielen anderen Wegen ihre radikale Kritik an den Verhältnissen ausdrücken.

  • 12:00 Uhr im Blauer Salon

    Charles Bettelheim: Die Klassenkämpfe in der UdSSR

    Andreas Förster liest aus der deutschen Erstausgabe des Buches "Die Klassenkämpfe in der UdSSR.". Der Übersetzer brachte die Bände 3 & 4 von Charles Bettelheims Werk ins Deutsche, das bisher nur auf Französisch lesbar war. Bettelheim war einer der profiliertesten marxistischen Ökonomen des 20. Jahrhunderts.

  • 14:00 Uhr im Buchladen Schwarze Risse

    Ingar Solty: Richtige Literatur im Falschen? Schriftsteller – Kapitalismus – Kritik

    Lässt sich die politische Problemlage unserer Zeit literarisch erfassen? Was ist die Rolle von Literatur im globalen Kapitalismus? Lässt sich ein dauerhafter Arbeitszusammenhang von Autorinnen und Autoren organisieren?

  • 14:00 Uhr im SFE 2

    Richard Stoiber liest aus: Franco Berardi – Helden. Über Massenmord und Suizid

    Von der Columbine High School bis zum Batman-Kino-Massaker in Aurora, Amokläufe sind in den letzen Jahren zu einer grausigen Routine geworden. Hinzu treten scheinbar ideologisch oder religiös motivierte Massenmorde wie die von Anders Breivik oder islamistischer Terrorkommandos.

  • 14:00 Uhr im Blauer Salon

    Florian Malzacher : Not Just a Mirror. Looking for the Political Theatre Today

    Whom to represent, in which way, and with what right? Not Just a Mirror maps a movement of artists from all over the world searching for the political theatre of today. A theatre that wants to engage with society both in its contents as in its form, creating a contemporary community in which social and political actions can be deployed and in which societies in their - actual or possible - varieties are played out, performed, expanded, tested, or even invented.

  • 14:00 Uhr im Clash

    Sub Opus 36 e.V.: SO36. 1978 bis heute

    Eine Zeitreise in das geteilte Berlin: Das SO36 in Berlin-Kreuzberg ist seit fast 40 Jahren ein magischer Ort für krasse Musik, linksradikale Politik, wilde Exzesse und heftige Flashs. Ein Ort für Punks, Hippies, Burner, Hedonisten, Homos, Heteros und andere Lichtgestalten. Das SO ist Symbol eines wütenden Stadtteils – Hausbesetzer vs. Bullen, Kiezmiliz, Soliaktionen, politischer Kampf. Der opulente Jubiläumsband versammelt brutal chronologisch die Geschichten und Bilder, die diesem Ort entsprungen sind – eine Zeitreise durch die Punkgeschichte.

  • 16:00 Uhr im SFE 1

    Gideon Botsch: Generation Hoyerswerda. Das Netzwerk militanter Neonazis in Brandenburg

    Gideon Botsch zeichnet nach, wie sich brandenburgische Neonazis radikalisierten, Untergrundzellen aufbauten und Anschläge begingen. Dabei geraten auch die Rolle des Verfassungsschutzes und Verbindungen in das Netzwerk der Terrorgruppe NSU in den Fokus. Schließlich wird gezeigt, wie Neonazis der »Generation Hoyerswerda« heute die Proteste gegen Flüchtlingsheime anfachen: Droht eine Welle rechter Gewalt – mit Pogromszenen wie vor 25 Jahren?

  • 16:00 Uhr im Blauer Salon

    Marxistische Abendschule Hamburg: Aufhebung des Kapitalismus. Die Ökonomie einer Übergangsgesellschaft

    Ein Ende der gegenwärtigen Wirtschaftskrise ist nach wie vor nicht in Sicht: Rezession, Rekordarbeitslosigkeit, Defl ationsgefahr prägen Europa und andere Regionen der Welt. In einer solchen Situation ist das Streben nach einer Gesellschaft, die nicht länger vom Prinzip der Profi tmaximierung bestimmt ist, von höchster Aktualität.